Rechenzentrum 2

Kunde:
Datenverarbeitung der Sparkassen .
Das Rechenzentrum ist eine Dienstleistungsorganisation die im Bereich Netzwerkdienste angesiedelt ist.
Sie betreibt dieses heterogene und Proprietäre Netz und stellt es den Sparkassen zur Verfügung.Es handelt sich hierbei um ein Netz, welches aus eigenen und Telekom Leitungen besteht.
Zur Zeit verfügt das Rechenzentrum über ca. 5000 Telefonleitungen.
Der Netzverkehr wird teils unter TCP/IP und SNA, im Bereich der Citynetze aber auch unter ATM gefahren.
Vom Mengengerüst her verfügt das Rechenzentrum über ca. 50.000 aktive IP-Komponenten und ca. 140.000 SNA-Komponenten.

dbase Koppelung:

Aufgabenstellung:
Im Bereich der Leitungsverwaltung existiert eine Eigenlösung des Rechenzentrums auf Basis dBASE.
Diese ist seit Jahren im Einsatz, und alle Mitarbeiter können sie problemlos bedienen.
Die Anträge der Sparkassen kommen über Fax in Berlin an, werden geprüft und an die Telekom weitergeleitet.
Von dort wird per Fax mitgeteilt, wann die neue Leitung geschaltet bzw. abgeschaltet wird.
Diese Daten werden dann an die Sparkasse per Fax übermittelt. Der administrative Overhead liegt hierbei in Berlin.
Die dBASE Lösung unterstützt dieses und speichert alle relevanten Daten.
für die eindeutige Zuordnung steht die Auftragsnummer zur Verfügung.
Die Papierfaxe sollen eingeschränkt und automatisiert werden.
Hier soll eine Möglichkeit geschaffen werden, diese Daten mit den Möglichkeiten der Netzdokumentation zu verbinden, um eine Integration von zwei Lösungen auf einem Schirm zu erzielen.
Einer der geplanten Einsatzorte ist dann die Help Desk Konsole.

Betroffene Hardware:
Die dBASE Lösung läuft auf PCs innerhalb von OS2 mit Windows.
Diese Rechner stehen auch bei der Help Desk Konsole.
Das Netzdokumentationssystem läuft auf einer IBM SP2 und verschiedenen anderen Workstations unter AIX 4.1 mit Desktop.

Betroffene Software:
Die Auftragsverwaltung ist eine Eigenlösung unter dBASE.
Das Netzdokumentationssystem ist eine Lösung auf Basis DB2 mit Kopplung zu NetView 6000, FM400 Kabel und FM400 Net.
für den internen Faxverkehr läuft ein Faxserver unter Lotus Notes.

Betroffene Mitarbeiter:
Alle Mitarbeiter der Leitungsverwaltung, der Leitungs- und Netzdokumentation, DB2 Spezialisten und die Mitarbeiter für den Faxserver.

Lösung:
Die dBASE Datenstruktur wird analysiert.
Die enthaltenen Daten können über ein Skript aus der dBASE Lösung entladen werden.
über Filetransfer werden sie zum DB2 Server geschafft.
Die Datenstruktur der Netzdokumentation muss geringfügig geändert werden.
Danach sorgt ein Loaderscript für den Import in die Netzdokumentation.
Dieses erfolgt asynchron in den Abendstunden, so dass am nächsten Tag die Daten auf einem Bildschirm zur Verfügung stehen.
über die Auftragsnummer und den Sachbearbeiterschlüssel können die Daten nun selektiert werden und an den Lotus Notes Faxserver weitergeleitet werden.
Zur Bedienung des Systems steht der Leistungsumfang des Dokumentationssystems zur Verfügung.

Besonderheiten:
Erste Tests ergeben eine befriedigende Lösung.
Die asynchrone Verbindung arbeitet fehlerfrei.
Die Mitarbeiter der Leitungsverwaltung können mit ihrer gewohnten Lösung weiterarbeiten, und die Help Desk Konsole hat die Informationen auf einem Schirm.
Als Nachteil wird empfunden, dass die eigentliche Leitungsverwaltung nicht über die neuen Möglichkeiten der Netzdokumentation verfügt und der Transfer nur asynchron möglich ist.
Eine Synchronisation wie mit NetView ist nicht möglich, da dBASE dieses nicht leisten kann.
Als Ergebnis soll untersucht werden, wie die Leitungsverwaltung komplett integriert werden kann.

Aufgabenstellung:
Die bestehende Lösung für die Auftrags- und Leitungsverwaltung sowie die asynchrone Kopplung der dBase Datenbank mit der Netzdokumentation soll durch ein neues Verwaltungstool ersetzt werden.
für die Ein- und Ausgabeseite soll FM400 Kabel und Net eingesetzt werden.
Als Datenbank kommt die DB2 Lösung auf der SP2 zum Tragen.
Das Datenmodell des Rechenzentrums soll erweitert werden, um die neue Aufgabe bewältigen zu können.
Alle erforderlichen Masken laufen auf Basis des Netzdokumentationssystems.
Es soll ein Netzinformationssystem geschaffen werden.

Betroffene Hardware:
PC’s unter OS2 an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter.
IBM SP2 als Datenbankserver unter AIX 4.1.
IBM Workstations unter AIX 4.1.

Betroffene Software:
Xceed für OS2 zur Emulation einer X-Session auf OS2 PC’s.
Die bestehende dBase Lösung mit ihren Datenbeständen.
Das Netzdokumentationssystem unter FM400 Kabel und Net.
Die DB2 mit dem DVS Datenmodell.
Lotus Notes mit dem Faxserver.

Betroffene Mitarbeiter:
Alle Mitarbeiter der Leitungsverwaltung, der Leitungs- und Netzdokumentation, DB2 Spezialisten und die Mitarbeiter für den Faxserver.

Lösung:
Die bestehende dBase Lösung wird auf ihre Funktionalität hin untersucht.
In Gesprächen werden die Stücken und Schwächen des Systems analysiert und auf die Erfordernisse hin untersucht.
Die dort gewonnenen Erkenntnisse werden in Masken mit integrierter Ablaufsteuerung überführt.
Der Prototyp wird ständig erweitert, ohne die Zielsetzung aus den Augen zu verlieren.
Der Faxverkehr wird mit Schlüsselwörtern auf den Lotus Notes Faxserver geschrieben und gelesen.
Das Datenmodell wird angepasst und es werden Loaderskripts für DB2 vorbereitet.
Der Export der Daten aus dBase muss angepasst werden, da die Datenbestände zu viele Redundanzen aufweisen.
Dieser Export ist zeitkritisch, da das bestehende System innerhalb kürzester Zeit durch die neue Lösung ersetzt werden muss andernfalls ist die DVS nicht in der Lage, Leitungsverwaltung und Auftragsverfolgung für ihre Kunden zu gewährleisten.
Die Datenübernahme muss in einer ruhigen Geschäftsphase in einem Rutsch erfolgen.
Sie ist unumkehrbar und die Auftragsverfolgung ist damit in Betrieb gegangen.
Gleichzeitig wächst das Informationssystem weiter.

Besonderheiten:
Durch das immer mächtiger werdende Netzinformationssystem werden weitere Bedürfnisse offensichtlich.
Die enthaltenen Daten über die Verbindungen mit ihrer unterschiedlichen Art, der unterschiedlichen Kapazität, den verschiedenen Standorten und dem jeweiligen Status, sollen visualisiert werden, ohne dass dies händisch eingegeben wird.

WAN: GIS-IntegrationWAN: Auftragsverwaltung

Aufgabenstellung:
Nachdem das Netzinformationssystem über die Möglichkeit der Leitungsverwaltung auf der kommerziellen und administrativen Seite verfügt, sollen die dort erzeugten Daten automatisch die assoziierte Grafik liefern.
Eine händische Eingabe der Gemeindegrenzen, der Postleitzahlen und der Leitungen wird verworfen.
Diese Daten kann ein GIS System liefern, wobei Entfernungen zwischen Gemeindemittelpunkten überprüft werden sollen, da die Telekom genau nach diesen Daten abrechnet.
Mit einer Integration ist eine Visualisierung aller relevanten Daten automatisch möglich.

Betroffene Hardware:
PC’s unter OS2 an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter.
IBM SP2 als Datenbankserver unter AIX 4.1.
IBM Workstations unter AIX 4.1.

Betroffene Software:
Xeed für OS2 zur Emulation einer X-Session auf OS2 PC’s.
Das Auftrags- und Leitungsverwaltungssystem.
Das Netzdokumentationsystem unter FM400 Kabel und Net.
Die DB2 mit dem DVS Datenmodell.
Lotus Notes mit dem Faxserver.
Ein GIS Datenpool, bestehend aus Gemeinden mit den Grenzen, Postleitzahlen und den jeweiligen Mittelpunkten.

Betroffene Mitarbeiter:
Alle Mitarbeiter der Leitungsverwaltung, der Leitungs- und Netzdokumentation, DB2 Spezialisten und die Mitarbeiter für den Faxserver.

Lösung:
Anlässlich einer GIS Tagung werden verschiedene Systeme auf ihre Datenstruktur hin untersucht.
Nach intensiver Untersuchung werden die Daten erworben.
Hierbei handelt es sich um die Gemeindekonturen, die Gemeindemittelpunkte und die Postleitzahlen.
Durch eine Erweiterung des Datenmodells lassen sich diese problemlos in die vorhandenen Strukturen integrieren.
Die GIS Daten werden in die DB2 Datenbank geladen, wobei sich hier 1.200.000 Rekords auf drei Tabellen verteilen.
Aus diesen Daten können beliebige Karten der BRD mit den Gemeindegrenzen, den Gemeindemittelpunkten und den Postleitzahlen erzeugt werden.
Durch einen Select auf die Leitungsverwaltung lassen sich die dort enthaltenen Leitungen unter zur Hilfenahme der Mittelpunkte erzeugen und gleichzeitig darstellen.
Danach ist das System in der Lage, auf Basis der so integrierten Datenbestände, die Leitungslänge zu ermitteln.
über Selektionsfenster können die Leitungen nach Art, Typ und Status grafisch dargestellt werden.
Um den Bildaufbau deutlich zu beschleunigen, kann die Darstellung der Leitungen auch auf generierten und abgespeicherten Kartenobjekten erfolgen.
Die weitere Integration von GIS spezifischen Informationen, wie zum Beispiel die regionale Kaufkraft, ist vorgesehen.

Besonderheiten:
Durch die Integration der GIS Daten werden weitere Ideen geboren. Der Einsatz des Faxservers soll weiter eingeschränkt werden.
Hierzu muss ein Klient/Server Konzept aufgestellt werden.

Klient/Server Konzept

Aufgabenstellung:
Um das Einsatzgebiet des bestehenden Netzinformationssystems in die Breite zu bringen, wird eine Strategie erforderlich.
Diese sieht vor, das das Client/Server System der DVS einerseits das zweite Rechenzentrum, andererseits die betreuten Institute integriert.
Hier muss nun unterschieden werden zwischen Daten, die nur vor Ort benötigt werden und solchen, die über den Server angezogen werden.
Gleichzeitig müssen Funktionalitäten her, die den Updateprozess von Daten und Software auch im Umfeld einer Vielzahl von Sparkassen mit ihren Zweigstellen ermöglichen.

Betroffene Hardware:
PCs unter OS2 an den Arbeitsplätzen der Mitarbeiter.
IBM SP2 als Datenbankserver unter AIX 4.1.
IBM Workstations unter AIX 4.1.

Betroffene Software:
Xeed für OS2 zur Emulation einer X-Session auf OS2 PCs.
Das Auftrags- und Leitungsverwaltungssystem.
Das Netzdokumentationssystem unter FM400 Kabel und Net.
Die DB2 mit dem DVS Datenmodell.
Lotus Notes mit dem Faxserver.
Ein GIS Datenpool bestehend aus Gemeinden mit den Grenzen, Postleitzahlen und den jeweiligen Mittelpunkten.
Eine DB2 CAE Verbindung zu den einzelnen Lokationen.

Betroffene Mitarbeiter:
Alle Mitarbeiter der Leitungsverwaltung, der Leitungs- und Netzdokumentation, DB2 Spezialisten und die Mitarbeiter für den Faxserver.
Mitarbeiter in den Sparkassen, die Leitungen beantragen oder abmelden.

Lösung:
Es wird ein virtuelles Client/Server Konzept eingesetzt.
Zentrale Bedeutung hat hierbei die SP2.
Sie fungiert als DB2 Server und verfügt über zwei virtuelle Platten.
Auf der einen Platte liegen die gesamten Daten, auf der anderen alle erforderlichen Programme.
Somit erfolgt ein Update immer zentral.
In der nächsten Stufe können nun 1-n Workstation unter AIX 4.1 integriert werden.
Diese hängen sich über DB2 CAE an den DB2 Server und ziehen so die relationalen Daten.
Programme und nicht Relationale Daten werden über NFS von den virtuellen Platten gezogen.
über X-Emulation können nun 1-3 OS2 PCs an jede Workstation gehängt werden.
Betrachtet man nun das Rechenzentrum in Leipzig und die betreuten Sparkassen, so kann dieses Konzept auch dort einfließen.
Sollen keine eigenen Daten erzeugt werden wird vor Ort 1-n Workstation unter AIX 4.1 installiert. Diese werden über DB2 CAE an die SP2 angeschlossen.
Eine Leitungsbeantragung ist so jederzeit möglich.
Sollte ein solcher Kunde sein Netz selber verwalten wollen, wird vor Ort ein eigener DB2 Server auf einer IBM C30 installiert.
Dieser bekommt wiederum zwei virtuelle Platten und arbeitet damit wie die SP2 in Berlin.
Die Daten, die in Berlin vorhanden sein müssen, werden über DB2 CAE auf den Berliner Server geschaltet.
Softwareseitig ist das Informationssystem in der Lage, mit verteilter Datenhaltung zu arbeiten.

Besonderheiten:
Nachdem das Konzept in Berlin reibungslos läuft, wird es Schritt für Schritt ausgebaut.

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