Data Warehouse

Einführung von Data Warehouse Lösungen

1. Einleitung

Diese Strukturanalyse und Zielsetzung beschäftigt sich mit Mitarbeitern, Herstellern und Kunden.
Sie zeigt Interessen der Beteiligten auf und bietet Lösungsansätze zu einem Miteinander.
Dies ist erforderlich, um zu einer Data Warehouse Lösung zu kommen.
Ohne eine Data Warehouse Lösung sind Firmen und Konzerne schon heute nur noch bedingt arbeitsfähig.
Data Warehouse bedeutet, dass Daten, Programme und Strukturen, die vorhanden sind, zu einer lauffähigen Lösung zusammen geführt werden.
Integration ist hier das Stichwort.
Diese Lösung gibt es nicht von der Stange.
Sie ist immer das Resultat aus dem Miteinander von beteiligten Menschen, Strukturen und vorhandenen Lösungen.

2. Mitarbeiterpotential

Um eine Firma mit der Entwicklung von Data Warehouse Software in der heutigen Zeit profitabel führen zu können, müssen die Arbeitsbedingungen, die finanzielle Situation, die Arbeitsmaterialien, in erster Linie aber das Mitarbeiterpotential stimmen.
Der berühmte Spruch, „jeder ist ersetzbar“, stimmt nur bedingt, da das sogenannte kreative Potential Freiräume und Zeit zur Entwicklung braucht.
Ohne den Kreativitätsfaktor kann man als kleine Firma nur das tun, was Große Firmen und Konzerne auch schon tun.
Dies ist kein gangbarer Weg, da andere Firmen und Konzerne über größere Kapazitäten und Erfahrungswerte verfügen.
Erfahrungswerte bedeuten, dass es schon immer so gemacht wurde und man es mit dieser Begründung auch nicht anders machen will.
Innovative Entwicklungen im Bereich der drei Standbeine, Entwicklung, Support und Vertrieb führen zum inneren Zerfall, da sie sich zwangsläufig in den bestehenden, langen Entscheidungswegen aufreiben.
Dieses Scheitern tritt keinesfalls sofort ein, sondern wird erst im Laufe von Monaten, wenn nicht gar Jahren, sichtbar und ist unumkehrbar.
Konzerne steuern diesem Umstand gegen, indem innovative Firmen, die sich in dieser Zeit am Markt etabliert haben, aufgekauft werden.
Diese werden nicht übernommen, sondern in eigener Regie als selbständige Töchter weiter geführt.
Es wird lediglich eine Kontrollinstanz für das Kostenmanagement eingesetzt.

2.1 Entwicklung

Die Softwareentwicklung wird immer komplexer, da die Zeit der Standalone Programme endgültig vorbei ist.
Wurden früher noch Einzellösungen entwickelt und gefordert, nach dem Motto, „alles aus einer Hand“, so kann man heute sagen, dass die Integration von Bestandsprogrammen und Bestandsdaten überall erforderlich ist.
Die Ablösung von existierenden Lösungen kann und darf nicht das Ziel sein. Sie kostet Zeit und Geld und ist sowohl kaufmännisch, als auch technisch unrentabel.
Integration unter einer Oberfläche, in Abhängigkeit vom Anwender oder dessen Tätigkeit, sprich Anwendung, ist das absolute muss:
Dies erfordert ein Miteinander von unterschiedlichen Entwicklern, die gezielt koordiniert werden müssen.
Betrachtet man die Voraussetzungen hierfür, so sind diese gut bis sehr gut. Im Zeitalter von Multimedia ist ein Miteinander verschiedener Programme zwingend. Multimedia macht ein Miteinander vor und bei Internet und Intranet geht es nicht mehr ohne.
Jeder Softwarehersteller verfügt zur Zeit über großes Knowhow, bezüglich seine Produktpalette.
Ziel muss es somit sein, eine sogenannte Secondline Entwicklung aufzubauen, unter der Prämisse, die bestehenden Daten und Applikationen unter einer Oberfläche zu integrieren.
Dies ergibt zwei positive Aspekte; ein Miteinander statt ein Gegeneinander der Softwarehersteller, gleichzeitig sind diese dankbar für fundierte Anregungen und Kooperationen, sofern Ihre Absatzmärkte nicht in Gefahr sind.
Dies hat sich schon als sehr produktiv erwiesen, betrachtet man Lösungen die auf der Integration von CAD400, NetView, DB2 und einer kommerziellen Leitungsverwaltung beruhen.
Nicht nur, dass es keinerlei Schwierigkeiten mit den jeweiligen Entwicklern gibt, die Unterstützung durch Kunden und Fremdfirmen ist sogar größer als ursprünglich erwartet, da keiner Angst hat, dass seine Applikation durch ganz was Neues ersetzt wird.
Gleichzeitig lässt sich die Produktivität so erheblich steigern, da, für Außenstehende nicht sichtbar, immer ein virtuelles Entwicklerteam zur Verfügung steht.
Nebeneffekt hierbei ist, dass sich Spezialisten zusammenbringen lassen, ohne dass eine Speziallösung kreiert wird, die dann nur noch für einen Kunden passt.
Ziel ist, ein eigenes Team für die Anpassungen und für die Koordination vorzuhalten, wobei dessen Haupttätigkeit in der Analyse und Koordination liegt .
Dieses Team wird sehr dynamisch bei Kunden vor Ort oder aber bei Entwicklern der Grundsoftware eingesetzt.
Der von diesen Mitarbeitern erzeugte Mehrwert kommt einerseits diesen Entwicklern zugute, andererseits haben die Basisentwickler durch eine höhere Produktakzeptanz den Vorteil beim Kunden.
Anregungen zur Veränderung der Basissoftware ergeben sich ganz automatisch, so dass eine Weiterentwicklung der Standardsoftware zielgerichtet erfolgt.
Miteinander und nicht Gegeneinander verspricht die heute erforderliche Sicherheit und Stabilität der Software und deren Weiterentwicklung.

2.2 Support

Dies trifft auch auf den Support zu.
Jeder Große Hardwarehersteller, sowie jeder vertretene Softwarelieferant, verfügt über ein Potential von Supportmitarbeitern.
Diese werden für eine integrative Lösungs- Unterstützung gewonnen und eingesetzt.
Einer alleine ist sicherlich überfordert, wenn er Unterstützung für alle in einer Firma vorhandenen Lösungen erbringen soll, da er alleine die erforderliche Kommunikation nicht bewältigen kann.
Erfahrungen aus dem Bereich User Help Desk zeigen dies nur zu deutlich auf.
Voraussetzung ist eine zentrale Stelle für die Meldung von Problemen, dieser muss dann aber auch eine Lösung an die Hand gegeben werden, dass sie agieren kann.
Miteinander ist auch hier gefragt, denn bei der zielgerichteten Unterstützung, wird erst eine produktspezifische Hotline bemüht, und wenn diese nicht mehr weiter kann, der sogenannte Second Line Support.
Mit einer solchen Lösung ist sowohl dem Anwender, als auch den Softwarelieferanten gedient, da Kostenreduktion durch eine effektive Auslastung von Supportmitarbeitern die Folge ist.
Schulungen auch für Supportmitarbeiter von Basissoftware, unter der Blickrichtung auf den Integrativen Charakter bieten sich an, so dass der Support der Basis ständig auf dem aktuellen Stand ist.

2.3 Vertrieb

Um ein Integratives Produkt bei Kunden zu verkaufen, bedarf es eines starken Vertriebes, sprich einer Vertriebsorganisation die schon über die nötige Kundenakzeptanz verfügt.
Dieses kann eine Koordinationsfirma mit Unterstützung durch eine oder mehrere Großorganisationen leisten.
Erforderlich, ist eine Abteilung, die den Partnern die nötige Vertriebsunterstützung gibt.
Diese Partner brauchen Unterstützung bei der Vorbereitung von Unterlagen, dem Ausarbeiten von Angeboten und der Weiterbildung ihrer Vertriebsleute.
Die Problematik liegt darin, dass keine „fixed“ Releases verkauft werden, sondern eine individuelle Kundenlösung, unter Beibehaltung der jeweiligen Programmstandards, es handelt sich somit um ein sehr dynamisches Produkt.
Dies bedeutet für den Kunden immer auch Umdenken, da eine hundertprozentige Lösung sonst nicht zu realisieren ist.
Die Standardlösung deckt bei einem solchen Modell neunzig Prozent der Anforderungen, die restlichen zehn Prozent kosten Geld.
über eine Kosten- Nutzenanalyse kann der Kunde dann sehr schnell sagen, ob er dies will.
Die Bereitschaft für diese zehn Prozent Mehrleistung zu zahlen, ist gegeben.
Der Gewinn des Kunden ist in einer Standardlösung zu sehen, da sich die Kosten, die mit den Lösungen verbunden sind, auf mehrere Schultern verteilen.
Dieses gilt es den Kunden zu vermitteln.
Gleichzeitig muss der Vertrieb neue Absatzmärkte und Integrationspunkte finden, aufbereiten, vermitteln und anschließend den Rollout der neuen Lösung unterstützen.
Die entwickelten Konzepte müssen dann auch bei den betroffenen Softwarelieferanten transparent gemacht werden, so dass auch diese eine Notwendigkeit und einen Nutzen für sich erkennen.
Der Vertrieb wird branchenbezogen ausgerichtet um in kürzester Zeit eine Marktführerschaft in zunächst einem Segment zu erreichen.

3. Kundenpotential

Was ist Kundenpotential?
Kundenpotential ist immer das Begehren von Einzelpersonen, die sich selber festigen wollen, ihr Problem beseitigen und dafür auch Sicherheiten erwarten.
Hierbei ist zu berücksichtigen, dass diese Bedürfnisse nur selten seitens eines Lieferanten zu erfüllen sind.
Von der Kundenstruktur her existieren drei Kategorien.
Großkunden, die viele Systeme im Einsatz haben, Dienstleistung erbringen und diese auch vertreiben.
Mittlere Kunden, die eine Lösung kaufen, und diese dann auf einem oder mehreren Systemen einsetzen.
Kleine, die nur mal schnell etwas nachschauen wollen, bzw. ein sehr kleines Netz dokumentieren.
Vor dem Projekt steht somit immer eine Situationsanalyse.
Ohne eine Analyse des Ist- und Sollzustandes, ist eine breite Kundenzufriedenheit nicht zu erzielen.
Akzeptanz bedeutet immer auch Verstehen der Probleme und Umwandlung in eine Lösung.
Teilweise sind auch die bestehenden Probleme so Große dass sie nicht in einem Rutsch zu lösen sind. Dieses muss man erkennen und in kleine Lösungsabschnitte aufteilen.
Zwar haben im Prinzip alle Kunden ähnliche Probleme, jedoch scheinen diese auf den ersten Blick sehr unterschiedlich, wobei keiner mit dem anderen in einen Topf geworfen werden will.
Es macht aber auch keinen Sinn, Probleme zu lösen, ohne den Betroffenen einen Leitfaden an die Hand zu geben, wie diese Lösung nach oben als solche kommuniziert wird.
Ohne diesen Leitfaden bleibt immer das Statement der Chefetage, was, so viel Geld für diese Lösung.
Ideal ist hier eine Lösung nach dem Top Down Prinzip, sprich das Management trägt die Idee und die Umsetzung und kommuniziert diese nach „unten“, wobei der Gedanke zur Problemlösung dann aber umformuliert werden muss
Eigentlich muss man somit nicht von Kundenpotential, sondern von Aufgabenpotential reden.
Wie sieht es nun aber bei den einzelnen Sparten aus?

3.1 Handel

Im Rahmen einer immer stärker zunehmenden Konzentration des Handels auf Große Konzerne, sind diese um hohe Flexibilität bemüht.
Es herrscht ein ständiger, interner Umbau von Arbeitsplätzen und allen damit einhergehenden Tätigkeiten.
Hieraus resultiert aber ein großes logistisches Problem, da der Handel zu jedem Zeitpunkt gewährleistet sein muss
Das Transferieren von Ressourcen muss zügig vonstatten gehen, ohne dass dieses zu Ausfallzeiten im Alltagsgeschäft führt.
Vielfach wird dieses zur Zeit noch sehr unkontrolliert durchgeführt, so das ein gehöriges maß an Ärger potential entsteht.
Dieses führt aber zwangsläufig zu erheblichen, finanziellen Verlusten, die sich in Abhängigkeit zur Größe des Konzerns, unmerklich aber stetig, zu astronomischen Summen aufaddieren.
Baut man somit ein Informationssystem so um, dass es kommerziell gesteuert arbeitet und gleichzeitig Unterstützung bei der Logistik liefert, ist ein Nachweis der Rentabilität möglich.
Dieser ist aber zwingend, da nur hiermit Investitionen transparent gemacht werden können.

3.2 Versicherungen

Hier nimmt die Konzentration auf wenige, aber Große Versicherungskonzerne immer mehr zu.
Kaum eine Übernahme, die nicht vom Kartellamt genehmigt werden muss
Konzentration ist immer auch eine Vereinigung von bestehenden Daten.
Diese sind auf unterschiedlichen Systemen, in unterschiedlichen Lösungen und bei unterschiedlichen Mandanten vorhanden.
Wird aber jede Vereinigung dokumentiert, entsteht im ersten Schritt ein Dokumentationssystem, was schon sehr bald zu einem globalen Informationssystem wird.
Niemand ist glücklich, wenn er zur Durchführung seiner Arbeit ständig unterschiedliche Programme auf dem Monitor hat und teilweise den Inhalt von einem Fenster händisch auf ein anderes übertragen muss
Der Mensch reagiert aber auf diese Zustände mit Unwillen, seine Arbeitskraft sinkt, die Motivation ist gering und das Ergebnis somit eine mittlere Katastrophe.
Hier wird nun der Ansatz gefahren, immer mehr Informationen auf einem Bildschirm in einem Fenster zu vereinigen, wobei das Aussehen dieses Fensters sich nicht ändert, es sei denn, die Aufgabenstellung wechselt.
Der Name des Anwenders gibt vor, wie und mit welchen Möglichkeiten das Fenster sich öffnet. Er wird teilweise geführt und muss soweit als möglich, nur noch aus Vorgaben auswählen, Fragen bestätigen oder ablehnen.
Mitarbeiterakzeptanz in Zahlen zu fassen ist jedoch unmöglich, wobei ein Hinzuziehen des Krankenstandes Augenwischerei ist.
Da aber durch die Verdichtung von Daten, Strukturen und Systemen Steuerungsprozeduren aufgebaut werden, sinkt hier die Ausfallzeit rapide. Die Systemverfügbarkeit steigt erheblich.
Diese, lässt sich sehr wohl in Zahlen fassen und berechnen.
Versicherungen verfügen immer über Rechenzentren und Netze, so dass sie sich von den beiden anderen Sparten eigentlich nicht unterscheiden.
Auch Versicherungen sind Handelshäuser, nur ist die Ware Versicherung eben virtuell.

3.3 Banken

Banken sind Dienstleister, aber auch Spekulanten.
Einerseits werden dort Entscheidungen auf Basis von Fakten und Zahlen getroffen, andererseits aber auch auf Grund des Faktors Glauben oder Vertrauen.
Glauben an die Zukunft einer Idee, einer Entwicklung oder einer Tendenz.
Alles aber, was nicht nachweisbar ist, benötigt die Intuition.
Keine andere Gruppe arbeitet schon heute so virtuell und damit auch schnell, wie Banken mit ihrem Geld.
Die Transparenz des Geldflusses, sprich des Datenflusses, ist aber zu jeder Zeit zu gewährleisten.
Genaugenommen ist jeder Vorgang auf eine Nummer fixiert, wobei diese dann mit einer Transaktionsnummer verknüpft wird.
Als Zugeständnis an den Kunden wird da, wo der eigentliche Vorgang nach außen getragen wird, der Name und die Adresse verwendet.
Dieses bereitet aber Probleme, da es sehr kostenintensiv ist.
Homebanking ist die Alternative, hat aber in der Konsequenz den Haken, dass die, die nicht mit einem Computer umgehen können, das Nachsehen in Form von erhöhten Gebühren haben werden.
Um den Umgang mit Applikationen zu vereinfachen muss ein erheblicher Aufwand getrieben werden.
Ein Anwender, bzw. Anwendungsgesteuertes Fenster, erhöht die Benutzerfreundlichkeit.
Die Lösung wird einfacher zu bedienen, sprich die Anforderungen an den Mitarbeiter sinken.
Die Verfügbarkeit erhöht sich, da Redundanzen aufgebaut werden, die im Alarmfall aktiviert werden können.
Die Kommunikation der Beteiligten wird vom System gesteuert.
Dies verkürzt die Entscheidungswege und senkt die Kosten im administrativen Bereich.
Als Beispiel mag hierfür eine Leitungsverwaltung stehen, die die Antragstellung in die Sparkassen verlagert, die Kommunikation mit der Telekom vereinfacht und die Administration der Leitungen bezüglich der Kapazität, der Protokolle, der Zustände und der Kosten, ständig im Zugriff hält.
Dieses lässt sich aber auch in Kostenvorteilen ausdrücken, so dass der Preis der Lösung mit den Einsparungen verglichen werden kann.
Natürlich gilt auch hier, dass der Anfang das Schwierigste ist. Auf die zu Anfang erzeugten Daten kann aber aufgebaut werden, so dass die Folgelösungen erheblich einfacher gestaltet werden können.

4. Finanzierbarkeit

Neue Konstellationen bedürfen Geld.
Ohne die nötigen Finanzmittel ist jede Idee zum Scheitern verurteilt.
Hierfür gibt es unterschiedliche Modelle, die aber alle zusammen zu einer Institution führen, die arbeitsfähig ist und den Vorteil der Transparenz für alle Beteiligten bietet.
Diese, zwischen Kunde und Lieferant angesiedelte Institution hat zu jedem Zeitpunkt den Status eines Außenstehenden.
So futuristisch wie eine solche Lösung auf den ersten Blick erscheint, ist sie nicht.
Diesen Weg sind schon andere gegangen, als Beispiele hierfür die Rechenzentren, deren Trüber in der Regel Banken, Steuerberater oder aber auch Genossenschaften sind.
Wichtig ist, das keiner, der die Bereitschaft mitbringt und Leistungstrüber ist, ausgegrenzt wird.
Wichtig ist aber auch, dass eine Lösung nur mit einem der drei Modelle, keine Lösung ist. Nur alle drei zusammen erzeugen ein tragfähiges Gerüst.

4.1 Eigenfinanzierung

Hier bieten sich gleich mehrere Möglichkeiten.
Gedacht ist an Mitarbeitermodelle, die davon ausgehen, dass Mitarbeiter Beteiligte sind.
Das ist aber nicht so zu verstehen, dass diese ohne Gehalt arbeiten sollen.
Jeder hat ein Minimum dessen, was er braucht, um seine Bedürfnisse zu befriedigen.
Dieses kann Geld, Freizeit oder aber auch Anerkennung sein.
Einschränkungen in diesen Bereichen müssen hingenommen werden.
Als Beispiel mag eine Schiffswerft herhalten, deren Mitarbeiter durch Gehaltsverzicht Anteile erwerben konnten.
Akzeptanz hierfür ist allerdings nur zu erreichen, wenn im Gegenzug ein Beteiligungs- und Gewinnmodell fixiert wird, das dann auch für alle transparent ist und langfristig angesetzt wird.
Es müssen Meilensteine beinhaltet sein, die jedem die Freiheit des Weitermachens, aber auch des Ausstieges bieten.
So sind zusätzliche Motivationsmomente zu erzielen.
Der Anfangskapitalbedarf lässt sich so rapide runterfahren, man spricht auch von einem bedingten Verzicht.
Eine ausschließliche Finanzierung hierüber geht nur einen begrenzten Zeitraum von 3-4 Monaten gut.

4.2 Fremdfinanzierung

Ideen werden durchaus auch vom Kapitalmarkt finanziert.
Eine ausschließliche Finanzierung hierüber ist möglich, erhöht aber die Einflussnahme des Kapitals auf die Gewinnentnahme ganz gewaltig.
In der Regel ist bei einer solchen, ausschließlichen Finanzierung einer Idee eine größere Eigenkapitalbildung nicht möglich.
Kapital will immer eine Rendite und diese fällt um so höher aus, wie sich im Vorfeld das Risiko darstellt.
Dies kann aber nicht im Interesse der Beteiligten sein, da strategische Entscheidungen unter solchen Prämissen nicht mehr möglich sind.
Eine Einschränkung der Kreativität ist hinzunehmen.
Eine weitere Möglichkeit der Fremdfinanzierung besteht in der Form von zur Verfügungstellung von Sachmitteln.
Dies kann in Form von Programmen, Standardlösungen, Rechnern, Mitarbeitern, oder aber auch durch Know How erfolgen.
Werbemittel und ganze PR-Abteilungen können so für beide Seiten nutzbringend eingesetzt werden.
Als weiterer Multiplikator kommt so auch automatisch eine Weiterbildung aller Beteiligten zum Tragen.

4.3 Kundenfinanzierung

Eine weitere Möglichkeit besteht in der Finanzierung durch den Kunden und damit verbunden auch dessen Beteiligung.
Auch hier gilt, dass dem Kunden ein Mehrwert transparent gemacht werden muss
Einerseits erhöht er diesen über die Mitsprache Möglichkeit, des weiteren aber auch dadurch, dass der Einsatz von Standardsoftware gewährleistet ist, sowohl bei der Basissoftware, als auch bei der Lösung, denn diese ist ja immer eine Lösung für Viele.
Die reine finanzielle Beteiligung steht aber auch hier nicht im Vordergrund.
Ohne sie wird es sicher auch nur langsam gehen, viel wichtiger ist aber eine Beteiligung in der Form, das Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden.
Eine bessere Auslastung dieser ist damit gewährleistet wobei gleichzeitig hausintern Knowhow im Handling von objektorientierten, virtuellen Lösungen gebildet wird.
Repräsentative Räume sowie der gute Name sind auch hilfreich.
Beim Auftritt nach außen ist ohne Mehrkosten für alle Beteiligten ein Zugewinn zu realisieren.
Allgemein gilt, dass eine Finanzierung nur Sinn macht, wenn eine Mischform aus allen drei Modellen zustande kommt.

5. Zieldefinition

Ziel ist es, eine Institution zu initialisieren, die zwischen Kunden und Herstellern bzw. Supportlieferanten installiert wird. Diese Denkfabrik hat die Aufgabe, neue Einsatzgebiete innerhalb der Kundensituation vorzubereiten, aber auch völlig neue Ideen zu kreieren.

Diese werden nach außen und innen kommuniziert und initialisiert.
Das Schlagwort hierfür ist die Data Warehouse Lösung.
Vor Einführung ist beim zukünftigen Anwender immer eine genaue Analyse der Mitarbeiter, der Arbeitsprozesse und der betriebsbedingten Erfordernisse Voraussetzung.
anschließend wird ein Datenmodell kreiert, um unnötige Redundanzen zu verhindern.
Mit diesem laufen dann alle beteiligten Standardapplikationen und Lösungen.
Die gesamte Analyse und Projektierung wird von dieser Denkfabrik erledigt und anschließend koordiniert.
Wir greifen hierbei auf Mitarbeiter zu, die über das erforderliche Knowhow verfügen.
Unsere Mitarbeiter haben Erfahrung in der Analyse von Menschen, Arbeitsprozessen und Einführung von Data Warehouse Lösungen.
Ferner verfügen wir über das nötige Wissen, diese Lösungen innerhalb der Firmenstrukturen zu vermitteln.
Das Auftreten ist entsprechend abgestimmt auf den jeweiligen Gegenüber, so dass der messbare Erfolg sich innerhalb einer Organisationseinheit zügig einstellt.
Die Vorbereitung von Roll out gehört zu unseren Spezialitäten.

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